Unsere Chronik

Die Aktivitäten der Schüler unserer Schule waren sehr vielfältig doch nicht alles ist in Bilder festgehalten. Wir starten nun den Versuch unsere Chronik zu vervollständigen. Wer Ideen oder Material besitzt, welches ihr uns zur Verfügung stellen würde, kann sich gern melden und so wird die Chronik immer vollständiger.

 

Auswertung Altstoffe

Platz 1. Klasse 9A

Platz 2. Klasse 9B

Platz 3. Klasse 6B

 

2010

2003

Unicef helfen

Im Jahr 2003 hat die Klasse 5 in der Projektwoche Geld gesammelt unter dem Motto

"Miteinander leben- Wir helfen Unicef"

In den Vorjahren nahmen sie 531,50 DM (2001)  und 202,00 € (2002) ein. Im Jahr 2003 haben sie 256,00 € gesammelt.

2002

"Eine Schule hilft im Hochwasser!"

 

Die Goethe-Schule Bad Lauchstädt ist eine Sekundarschule in Sachsen Anhalt, in welcher in diesem Schuljahr ca. 460 Schüler der Klasse 5 bis 10 von 35 Lehrern unterrichtet werden.

Als das verheerende Jahrhunderthochwasser im August 2002 unser Bundesland erreichte und erste Ausma0e sichtbar waren, haben wir uns gesagt:

"Wir wollen auch helfen!"

 

Im Schülerrat haben wir gemeinsam unsrerer Schulleiterin Frau Felsberg beraten und waren uns auf alle Fälle einig, dass wir uns sowohl an den Sachspenden als auch an geldspenden beteiligen werden. Am 25. August 2002 fuhr Frau Felsberg gemeinsam mit ihrem Mann nach Pratau, um dort vor Ort mit dem Bürgermeister von Pratau und Seegrehna konkrete Hilfsmöglichkeiten vor Ort zu erfragen und abzusprechen. Pratau und Seegrehna sind Ortsteile der Lutherstadt Wittenberg. Es sah verheerend aus, viele Familien hatten fast alles verloren, konnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder in ihre Häuser, weil sie noch im Wasser standen, viel Hilfe war notwendig. Und dann ging es mit einem ersten Aufruf los! Treffpunkt : Samstag, 31. 08. 2002, um 7.00 Uhr auf dem Schulhof!

Die erste Resonanz war überwältigend : 30 freiwillige Helfer waren erschienen : Schüler, Lehrer, Eltern, Freunde und Familienangehörige! Ausgerüstet mit Arbeitssachen und Arbeitsgeräten ging es im Kinova nach Pratau. Dort angekommen, wurden wir Familie zugeteilt, die Hilfe angemeldet hatten, es sah schlimm aus! Bei Familie Schröder musster meterhoher Schwemmsand vom Grundstück beseitigt werden, bei Frau Willke und Familie Hampe wurde der Garten entschlammt, Keller entsorgt und bereinigt, Gehwege und Straßen wurden gereinigt. Wir hatten wirklich das Gefühl, gebraucht zu werden, haben in der Nachbarschaft unsrere Hilfe angeboten und waren uns einig:

"Die Hilfe muss weitergehen!"

 

Es folgten weitere von der Schule organisierte Arbeitseinsätze am 07.09.2002, am 14.09.2002, am 21.09.2002, am 09.10.2002 und am 19.10.2002. Ein großer Schwerpunkt war das Gehöft der Familie Kühn in Bodemar, nur wenige 100 Meter vom Deichbruch bei Seegrehna entfernt, die ca. 500 Rinder und Kühe konnten zum Glück vorher in einem anderen Stall untergebracht werden. Die Felder und Stallungen standen fast zwei Meter unter Wasser, und das 10 Tage lang. Alles musste bereinigt, aufgeräumt und in Ordnung gebracht werden. Für unsere Einsätze haben wir aber auch viele Partner gesucht und gefunden, ohne diese Aktionen in diesem Umfang gar nicht möglich gewesen wären.

Das Kinderhaus Schfstädt, die Autohäuser Hoffman und Rudolph in Merseburg, Reinicke in Mücheln   stellten uns Kleinbusse zum Helfer - und Sachspendentransport zur Verfügung.

Leißlinger Mineralbrunnen und der Lauchstädter Brunnenversand spendeten Helfern und Betroffenen Getränke in großem Umfang.

Vom Globus - SB - Markt in Bruckdorf verteilen wir Obst und Gemüse.

Ein Asia - Imbiss aus Halle versorgte an einem Sonnabend alle Helfer und Anwohner in Seegrehna mit einem warmen Essen.

- Wir konnten gespendes Desinfektionsmittel und Mückenschutz verteilen

 Aber auch in den Schulen liefen die Hilfaktionen auf Volltouren, an diesem hatten sich 16 unserer 19 Klassen beteiligt:

Durch Kuchenbasare , Tombola , Trödelmarkt und dem Verkauf von selbsthergestellten Holzwaren auf dem wochenmarkt in Schaftstädt.

 

1166,00 € kamen zusammen

Das Geld einfach so verteilen wollten wir nicht und so haben wir die betroffenen Familien gefragt was benötigt wird:

- Für Familie Kühn in Bodemar eine Leiter

- Für Familie Hamnann auf Pratau ein Kühlschrank, ein Mixer, eien Kiste voller Küchenkleingeräte & Töpfe

- Für Familie Trojan aus Pratau ein Bügelbrett und eine Kiste voller Küchenkleingeräte

- Für die Familien Kühn, Mittmann, König und Trojan Pflanzen für den Garten

- Für Familie Kläre einen Staubsauger und Gipsbetonplatten.

 

Schön war, dass die Klassen zu ihren gespenden Sachen auch einen netten Brief dazu legten & sie dafür auch ein "Dankeschön" bekommen haben.

Obwohl noch viel zu tun war, haben wir unsere Aktion ersteinmal beendet, aber wir wollten die hergestellten Kontakte nicht einfach so abbrechen und kamen auf folgende Idee:

-  Alljährlich gestaltet der Goethe - Chor Bad Lauchstädt gemeinsam mit unserer Schule in der Vorweihnachtszeit im schönen Goethe - Thearter ein Weihnachtskonzert, welches sehr beliebt ist. Zu diesem haben wir Familien aus Pratau und Seegrehna, welchen durch uns geholfen wurde sowie zahlreiche Helfer eingeladen und unser Konzert unter das Motto "Hochwasserhilfe" gestellt haben. Viele sind gekommen udn waren im Anschluss an das weihnachtskonzert noch zu einem gemühtlichem Kaffeetrinken in der Schule eingeladen.

 

Übrigens, am 18.02.2002 konnten 19 Helfer unserer Aktion, die mehrfach an den einsätzen beteiligt waren, in Magdeburg die Hochwassermedallie des landes Sachsen - Anhalt in Empfang zu nehmen, 9 Schüler, 3 Lehrer, Der Hausmeister, sowie 6 Familienangehörige.

 

Anja Weber , Schulsprecherin

 

 

 

1998 Mai

Zwischen Vergangenheit und Zukunft leben

Vom 04.Mai bis 08.Mai 1998 nutzen die fünften Klassen der Goethe-Schule die Projektwoche, um eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen. Fünf Tage beschäftigen sich die Schüler mit historischen Ereignissen der dunklen Zeit, des Rittertums im Mittelalter. Sie erfuhren viel über die Lebensweisen und Kampfformen der Ritter und lernten warum die Burgen so gebaut wurden, wie sie heute noch zu sehen sind.

1995

Die Klassenfahrt nach Kitzbuehl

In der Zeit vom 28.September bis 08.Oktober erholten sich die Schüler der Klassen 10a und 10b in den Kitzbuehler Alpen. Als Betreuer fuhren die beiden Klassenlehrer, Frau Matthes und Herr Schaper, mit nach Aschau. Untergebracht waren die Schüler in der Pension "Gutensohn". Die Pension lag etwa 1,5km über dem Meeresspiegel. Es gab viele Freizeitmöglichkeiten, wie z.B. Mountainbiking, Bergwander, Tischtennis und Rock ´n Roll Lehrgänge. Besonders Spaß machte das Baden im Freizeitbad "Aquarius". Die Schüler unternahmen viele Busreisen nach Salzburg, Innsbruck, St. Georg. Die Fahrt war sehr interessant und lehrreich. Leider spielte das Wetter nicht immer mit.

 

 

 

 

1994

90 Jahre Goethe-Schule in Bad Lauchstädt .

Eine große Festwoche zum 90jährigen Jubiläum stand unter diesem Motto. Es gab viel zu erleben u.a. Veranstaltungen im Goethetheater mit Musik- und Gedichtsvorträgen.

1994 Oktober

Der Schulgarten nimmt eine neue Gestalt an

Ein Projekt der fünften Klassen unserer Schule.

1989

Von 1947 bis 1972 war das Gebäude in der Halleschen Straße eine Außenstelle, auch als „Kleine Schule“ benannt. Hier wurde die Grundstufe unterrichtet. Das Gebäude wurde eine Hilfsschule und später als Lernbehinderten-schule bezeichnet.
2009 wurde dieses Gebäude restauriert und wird nun als Haus 2 genutzt, in welchem zur Zeit die 9. Klassen unterrichtet werden.

1949

Die Nachkriegszeit

Zur Wiederaufnahme des Unterrichts:

Vom April bis September 1945 fand kein Unterricht statt.

Auf einer Lehrerkonferenz vom 24.September 1945 wurde die Wiederaufnahme des Unterrichts vorbereitet.


Kurt Wulfert wurde Direktor

An der Beratung nahmen teil:

Lehrer:  Herr Mylich, Herr Güldenpfennig, Herr Wulfert

Lehrerinnen: Frau Schulze, Frl.Scheffler 
Schwerpunkte zur Wiederaufnahme des Unterrichts:
- Abgabe aller durch die Militärverwaltung beanstandeten Bücher
- Vernichtung der Bücher unter Aufsicht der Lehrer
- Neuerfassung aller Schulkinder und Klasseneinteilung
- Registrierung von Jahrgang 1939, jedoch noch keine Aufnahme
- Beschulung von Flüchtlingskindern, auch die ohne festen Wohnsitz
Da kaum Papier vorhanden war, wurde auf Schiefertafeln geschrieben. In jeder Klasse waren 30 bis 40 Schüler und die Lehrer waren meist Klassenleiter von zwei Klassen.

Es wurde die achtjährige Schulpflicht eingeführt.

Die Schulräume reichten nicht aus, so dass 1947 die Klassen der Unterstufe im Gebäude Hallesche Straße 21 unterrichtet wurden, das Gebäude war bis dahin Flak-Kommandostelle.
Das Obergeschoss der Schule wurde 1945 eine Umsiedlerwohnung und in Raum 13 wurde eine Aula eingerichtet.
1945 wurde die Schule in Schotterey Außenstelle, dort wurden nur noch die Kinder der Grundschule unterrichtet.
1949 wurde eine elektrische Klingel eingebaut.

1945

Unsere Schule während des 2. Weltkrieges

Zur Schulsituation 1940 in Bad Lauchstädt:

Die Bürgerschule soll so erweitert werden, dass sie 12 Klassen aufnehmen kann. Dazu sind zwei Dinge geplant:

1. Bau eines zweiten Schulgebäudes mit 8 Klassen als Außenstelle, die so genannte „Siedlungsschule“, die sich architektonisch in die sich im Bau befindliche Siedlung eingliedern soll.
2. Die 1904 gebaute Bürgerschule soll so erweitert werden, dass mit dem alten Schloss wieder eine geschlossene Baugruppe entsteht.

1939

Die Schule in den Jahren 1904-1939

Der Unterricht im neuen Schulhaus:
Mit der Einweihung der damaligen "Bürgerschule" hatte die Schulraumnot ein Ende. Mit 363 Kindern und sechs Lehrern wurden die 8 Klassenräume eingeweiht. Kurz vorher, am 1.Januar 1904, war auf verlangen der Regierung als Schulleiter ein geprüfter Rektor.

Fritz Maak
aus Stolp in Pommern eingestellt wurden.

Entstehung bis 1904

Der Schulbau

Das Lauchstädter Schulwesen im Wandel der Jahrhunderte :
(Auszüge aus einem gleichnamigen Artikel des Rektors Adolf Flick vom 29.Oktober 1930, erschienen in den Lauchstädter Nachrichten).

"Eine Volksschule" in der jedes Kind ohne Ausnahme diejenigen Kenntnisse sich aneignen kann, die es für sein späteres Leben notwendig hat, besteht in Lauchstädt seit nahezu 400 Jahren. Sie ist wie die meisten Volksschulen in anderen Orten Mitteldeutschlands ein Kind der Reformation.

Der von der Reformation ausgegangene Segen einer Volksbildung wurde von den Stürmen des Dreißigjährigen Krieges größtenteils vernichtet. Durch Plünderung, Brand und Vertreibung der Bewohner verfiel unser Ort in jenem schrecklichem Kriege der Verödung.
Von 1636 – 1653, also 17 Jahrelang, gab es in Lauchstädt keinen Lehrer, und 12 Jahre lang war auch das Pfarramt unbesetzt. Erst allmählich und nur unter Androhung harter Strafen gelang es, die Eltern wieder daran zu gewöhnen, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Klein war das Häuflein Kinder, mit denen im Jahre 1653 der Unterrichtsbetrieb unter einem neuen Lehrer wieder aufgenommen wurde. In der Nachkriegszeit amtierten bis zum Jahre 1817 an der hiesigen Schule ohne Ausnahme Kandidaten der Theologie oder Theologiestudenten.

Die Lauchstädter Schule war einklassig; alle schulfähigen Kinder wurden in demselben Schulraum durch einen gemeinsamen Lehrer unterrichtet.


Im Jahre 18002 hatte Lauchstädt eine so große Schülerzahl, daß man sie nach Geschlechtern trennen und für die Mädchen ein eigenes Schulhaus bauen mußte.
(Anmerkung: Goethestraße 10, heute restauriertes Wohnhaus).

Nachdem Lauchstädt 1815 preußisch geworden ist, musste man 1831 eine dritte Lehrkraft einstellen und eine Elementarklasse einrichten, die von Kindern beiderlei Geschlechtes bis zum Übergang in die Oberklasse besucht wurde. Geschichte - bis 1904